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7 06 2018

Das WHEELER Pro Team löst sich per Ende Jahr auf

2018-06-07T13:38:10+00:00

Das WHEElER Pro Team löst sich per Ende Jahr auf

 

Direkt nach dem Rennen in Gränichen fand ein Meeting des ganzen Wheeler-Teams statt – mit leider unerfreulichen Informationen für uns Fahrer. Bedauerlicherweise gibt es für das WHEELER Pro-Team im Jahr 2019 keine Zukunft! Das von der intercycle AG gesponserte Team löst sich per Ende Jahr auf. Diese Mitteilung war für mich als Fahrer sehr überraschend. Im gleichen Zug bin ich froh, dass wir so früh informiert wurden. Somit bleibt genügend Zeit, um sich Zukunftsgedanken zu machen sowie auch verschiedene Optionen zu prüfen.

Nachdem ich im erschwerten Jahr 2017 die zweite Saisonhälfte ausgelassen habe und mit einem neuen Coach praktisch von null auf einen Neustart gewagt habe, ist mir dieses Jahr der Anschluss an ein Top-Level in der Elite-Kategorie gelungen. Ein Fakt, der aus meiner Sicht an Aussergewöhnlichkeit grenzt. Die Zusammenarbeit mit meinem Coach, Volker Maier, ist sehr eng. Dieses eine Jahr mit ihm hat mich leistungsmässig um einiges weitergebracht. Unser Ziel ist es aber auch etwas aufzubauen, das auf nachhaltigem Erfolg beruht. Zusammen mit ihm und den jetzigen Infrastrukturen des Teams, hätte ich mir in den nächsten Jahren Vieles zugetraut – Potential ist nach wie vor vorhanden.

Mit der Auflösung des Teams stehe ich nun jedoch vor einer ungewissen Zukunft. Ich hatte in diesem Team die Möglichkeit, meinen Sport zu 100% professionell auszuüben während der letzten beiden Jahren. Ob ich eine Lösung finden werde ab 2019, die in erster Linie für mich stimmen sollte, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Die Zukunft im Moutainbiking sieht für einen jungen Sportler, insbesondere was die Finanzen anbelangt, nicht sehr gut aus. Ich liebe den ganzen Lifestyle, die dieser Sport mit sich bringt. Aber ich bin dennoch nicht bereit, jeden Preis dafür zu bezahlen. Möglicherweise bin ich nicht der einzige Athlet, der mit diesem Problem zu kämpfen hat. Jahr für Jahr lösen sich mehr Teams auf – ich frage mich schon, wohin dieser Aspekt den gesamten Radsport führen wird. Auch als martketingtechnischer Sicht finde ich es falsch, bei den Teams Abstriche zu machen. Wir Fahrer vertreten den Sport und die Marke gegen aussen und sind Vorbilder für den Nachwuchs. Ein Gesichtspunkt, der für den Sport bzw. auch für den Absatz im Fahrradhandel sehr wichtig ist.

Nichtsdestotrotz ändert sich nichts an meiner aktuellen Befindlichkeit: Ich bin zurzeit sehr motiviert und dem Leben gegenüber positiv gestimmt. Daran wird auch die angekündigte Teamauflösung nichts ändern. Wichtig ist die Einstellung und die Betrachtungsweise, wie beim ganzen Leben. Ich werde bis Ende dieser Saison all meine Pläne verfolgen sowie motiviert und ehrgeizig weitermachen. Die kommenden Wochen und Monate werde ich aber auch nützen, um verschiede Optionen zu prüfen und zu checken, auf welche Art und Weise es in meinen Sport auf professionellem Niveau weitergehen kann.

Ich danke an dieser Stelle auch schon mal dem ganzen Team. Ende Saison werde ich auf zwei tolle Jahre zurückblicken können. Eine Zeit, in der sich insbesondere auch der Teamgeist sehr positiv entwickelt hat. Viele schöne Momente werden für immer in Erinnerung bleiben! Merci!

 

 

 

6 06 2018

Super Start am Heimrennen in Gränichen

2018-06-06T08:59:19+00:00

03. Juni 2018 Profix Swiss Bike Cup – Gränichen (HC)

Quasi als Dessert nach den beiden Weltcups fand am letzten Weekend der HC Swiss Cup in Gränichen statt. Die Strecke an meinem Heimrennen kenne ich sehr gut, hatte somit sicher einen leichten Vorteil. Die Motivation war nach den Weltcup-Einsätzen sehr hoch und auch in den Trainings habe ich mich sehr stark gefühlt. Ich habe mir deshalb schon vor dem Rennen gewisse Szenarien überlegt, wie ich das Rennen angehen könnte.

Im ersten Anstieg fühlte ich mich schon sehr stark und hatte das Gefühl, dass es mein Tag sein wird. Also warum nicht mal etwas riskieren? Ich ging hart rein und fuhr an die Front des Feldes. Hier muss ich noch erwähnen, dass ein international stark besetztes Feld am Start war, mit den besten Fahrern aus aller Welt. Ich war selber überrascht als ich mich plötzlich in den Top 5 befand. Körperlich fühlte ich mich eigentlich ganz in Ordnung, doch bin ich an dieser Position nicht fehl am Platz? Mit Weltmeistern und Olympiasiegern im Rücken kann man dies glaube ich nachvollziehen. Irgendetwas hat dann meinen Schalter komplett umgelegt. Ich liess einige Fahrer an mir passieren und ging in einen Rhythmus der sogar eventuell etwas unter meinem Können liegt. Das Rennen beendete ich dann immerhin noch in den Punkterängen auf Platz 17.

Trotzdem bereue ich meine Taktik überhaupt nicht. Habe mehr das Gefühl, dass mich diese Erfahrung stärker gemacht hat. Klar wäre in Gränichen eine Top 15-Endposition machbar gewesen, doch die einzelnen Erkenntnisse, welche ich mitnehmen kann werden mich an den nächsten Rennen stärker machen.

 

 

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6 06 2018

Top 50 am Elite Weltcup Nove Mesto

2018-06-06T08:52:10+00:00

27. Mai 2018 UCI World Cup – Nove Mesto (CZE)

 

Eine Woche nach der Schlammschlacht in Albstadt, ging es in Nove Mesto gleich mit der dritten Runde des Weltcups weiter. Nove Mesto ist jeweils der Weltcup mit der besten Stimmung und den meisten Zuschauern. Die Strecke ist sehr modern und spannend, Start/Ziel führt an einer riesigen Tribüne vorbei, welche bei unserem Rennen randvoll war.

Die Startphase ist sehr hektisch verlaufen. Auf den ersten hundert Metern gab es einige Massenstürze. Ich startete von hinten auf Position 112 und konnte deswegen alles schön kontrollieren und den Stürzen ausweichen. Ich musste danach zwar viel investieren, um den Anschluss ans Feld wiederherzustellen. Dies gelang mir aber sehr gut – ich konnte mich sogar im Feld gut vorarbeiten. Eine faire Startschlaufe mit viel Überholmöglichkeiten begünstigte dieses Unterfangen. Nach der Startschlaufe kam ich bereits auf Platz 60 durch. Im Anschluss setzte ich meine Strategie fort und kam in die Top 50. Da versuchte ich meinen Rhythmus zu halten bis zum Schluss. Es war brutal hart, hier mitzufahren und das Rennen gut einzuteilen. Doch am Ende erreichte ich überglücklich das Ziel als 49. und habe somit den lang ersehnten Top 50-Platz erreicht!

An beiden Weltcup-Wochenenden konnte ich punkten und habe somit in der Weltrangliste über 100 Plätze gut gemacht. Schritt für Schritt wird also auch mein Startplatz besser.

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23 05 2018

Von Startposition 114 auf Platz 55

2018-05-23T20:59:13+00:00

20. Mai 2018 World Cup #2 – Albstadt (GER)

 

Endlich, es war wieder so weit, der zweite Weltcup in Albstadt stand an. Es war eine ungewöhnlich lange Pause ohne Weltcup, zwischen dem ersten in Südafrika und jenem in Albstadt. Ich habe dazwischen hart an meiner Form gearbeitet. Einerseits um sie von Südafrika her zu bestätigen und andererseits hoffentlich auch noch einen Schritt nach vorne zu machen.

Kurz vor dem Weltcup in Albstadt fühlte sich alles so an, als hätte ich es wieder genau auf den Punkt gebracht. Ein super Gefühl im Training, es harmonierte alles. Die Tage vor dem Rennen fing es an zu regnen. Die sonst schon rutschige Strecke wurde zur echten Challenge! Es war eine echte Rutschpartie, sehr schlammig – ein Test für Material und Fahrer unter extremen Bedingungen. Es kamen auch leichte Unsicherheiten auf vor dem Rennen und viele Fragen schwirrten durch meinen Kopf. Kann ich meine Form unter diesen Bedingungen abrufen? Komme ich unter diesen Bedingungen zurecht? Welche Reifen montieren? Etc.

Doch am Sonntagnachmittag ging ich mit großer Entschlossenheit an die Startlinie. Alle Zweifel und Unsicherheiten habe ich gut wegstecken können. Mit Startposition 114 war die Ausgangslage nicht gerade super, aber da fehlen mir aufgrund der verpassten Rennen im 2017 noch die nötigen Punkte. Ich stellte mich also auf eine Aufholjagd ein. Nach all dem Stau und an den Engpassagen in der Startschlaufe passierte ich auf Rang 97, danach arbeitete ich mich stetig nach vorne bis auf Rang 55. Mit dem Resultat und der Leistung bin ich sehr zufrieden, es bestätigt den Aufwärtstrend. Zwar habe ich auf eine Top 50 Platzierung gehofft, doch dies war auf einer solchen Strecke ein sehr ambitioniertes Ziel. Am kommenden Sonntag ist der Weltcup in Nove Mesto (CZE). Die Startschlaufe hier ist einiges fairer, mit vielen Überholmöglichkeiten. Ich bin motiviert und gespannt und werde alles daransetzen, die Top 50 zu knacken.

 

Euer Mänu Manuel Fasnacht

7 05 2018

Top 15 an den Bikedays in Solothurn

2018-05-07T08:38:49+00:00

05. Mai 2018 Profix Swiss Bike Cup – Solothurn (C1)

 

Die dritte Etappe des Proffix Swiss Bike Cup fand im Rahmen der Bikedays statt. Eine tolle Atmosphäre, die uns Rennfahrer jeweils erwartet. Viele Zuschauer und ein grosser Anlass, wo sich alles um das Mountainbike dreht. Das einzige, was sich etwas weniger wie echtes Mountainbiken anfühlt, ist die Rennstrecke in Solothurn. Lange Flachpassagen auf Asphalt macht es einem Strassenrennen ähnlich. Heisst, viel taktisches Geschick und versuchen, in der ersten Runde eine schnelle Gruppe zu erwischen. Die Bedingungen sind jedoch für alle gleich. Ich finde es toll, auf diese Weise auch mal etwas Abwechslung zu haben.

In der ersten Runde kam ich mit dem Hauptfeld in den ersten Anstieg. Dort zog sich alles auseinander, und ich konnte dann mit einem guten, schnellen Rhythmus gleich einige Plätze gut machen. Um 12 Sekunden verpasste ich in der ersten Runde die große Gruppe der Top-10. Schade, verfügte ich in diesem Moment nicht über die Power, diese Lücke zu schließen. In dieser Gruppe mitzufahren, hätte ich mir nämlich kräftemässig zugetraut. Trotzdem konnte ich in einer starken Fünfer-Gruppe um Platz 11 mitfahren. Diese blieb eigentlich bis in die letzte Runde unverändert. Es war echt cool, mit „großen Namen“ unterwegs zu sein und vor allem, sie zu beobachten und von ihnen zu lernen.

Das Rennen beendete ich schliesslich auf dem 14. Rang mit nur 4:26min Rückstand auf Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter. Somit lag ich auch noch in den Punkterängen. Mit dieser Leistung bin ich zufrieden! Ich freue mich bereits jetzt auf die Weltcups Ende Mai, auf welche mein ganzer Aufbau ausgerichtet ist. Dies schaut ganz gut aus!

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Manuel

25 04 2018

Top 10 in Schaan

2018-04-25T15:30:08+00:00

22. April 2018 Profix Swiss Bike Cup – Schaan (C1)

 

Am vergangenen Weekend startete ich zur zweiten Runde des Proffix Swiss Bike Cup in Schaan, Liechtenstein. Das Wetter zeigte sich mit sommerlichen Temperaturen von seiner besten Seite. Ein spezielles Gefühl, bei der Besichtigung am Samstag in kurzen Klamotten zu schwitzen und gleichzeitig auf die noch verschneiten Berge zu schauen.

Am Sonntag war es aber dann vorbei mit „Landschaft genießen“! Für uns Elite Herren standen 8 große Runden auf dem Programm. Ein lange Renndauer war absehbar auf dem physisch anstrengenden Rundkurs, mit langem Aufstieg. Mein Start war bewusst etwas verhalten, weil ich meine Pace bis zum Ende durchhalten wollte. Ich passierte das Ziel nach der ersten Runde auf Platz 15 und arbeitete mich danach stetig nach vorne. Ich hatte dabei eine gute Wahrnehmung und fühlte mich stark. Kurzeitig fuhr ich bis auf Rang 8 vor, hatte aber gegen Ende des Rennens nicht viel mehr Kraft übrig und erreichte dann das Ziel als Zehnter in einem starken Elitefeld.

Mit dieser Leistung bin ich zufrieden, der Trend geht eindeutig nach oben und es scheint alles im Fahrplan zu liegen. Nun verweile ich für 10 Tag in der Toskana, um nochmals gut trainieren zu können. Dies vor allem in Hinblick auf die zwei Weltcups in Albstadt und Nove Mesto Ende Mai. Am 05. Mai starte ich zuerst noch in der näheren Umgebung, in Solothurn. Hier finden die Bike Days statt mit der dritten Etappe des Swiss Bike Cups.

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Manuel

 

25 04 2018

Swiss Cup Auftakt im Tessin

2018-04-25T15:25:57+00:00

08. April 2018 Profix Swiss Bike Cup – Rivera (C1)

 

Am Weekend vom 08. April stand der erste Swiss Cup auf dem Programm. Wie schon im vergangenen Jahr, findet die erste Etappe jeweils im Tessin statt. Die Strecke etwas leicht verändert gegenüber den Vorjahren – knackiger Startaufstieg und viele technische Abschnitte. Eine Runde, die mir persönlich Spaß macht zum Fahren.

Am Sonntagnachmittag um 14:30 Uhr fiel für uns Elite Herren der Startschuss. Ein kleines, aber starkes Feld wurde auf sieben Runde geschickt. Gleich zu Beginn des Rennens wurde ein horrendes Tempo angeschlagen, welches mir zuerst Mühe bereitete und sich im Anschluss als kleines Problem darstellte. Ich fand gleich nach der ersten Abfahrt einen guten Rhythmus und war im Vormarsch. In der zweiten Runde musste ich zuerst wieder etwas Tempo rausnehmen, bevor ich mich wieder auf die Aufholjagd machen wollte. Doch leider stoppte ein Plattfuss – weit entfernt von der Technzone – das Unterfangen. So schnell es ging fuhr ich in die Techzone, liess von meinen Betreuern das Rad wechseln und weiter gings. Die Chancen auf eine gute Platzierung waren weg, aber ich gab nicht auf und wollte mit guten Rundenzeiten überzeugen. Obwohl dies ohne Gruppe und direkte Konkurrenz, wo man mitfahren kann, nicht ganz einfach war.

Ich konnte dennoch einige Fahrer auf- und überholen und das Kämpfen bis zur Ziellinie wurde mit einem 14. Platz belohnt. In Ruhe betrachtete ich nochmals die Rundenzeiten, welche mir unter diesen Umständen einen positiven Eindruck machen. Potenzial ist noch einiges vorhanden, und ich werde weithin alles geben um mich von Rennen zu Rennen zu verbessern. Der nächste Einsatz ist am 22. April in Schaan.

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Manuel

26 03 2018

Solides Rennen in Lostorf

2018-03-26T23:08:20+00:00

25. März 2018 Argovia Cup – Lostorf (C2)

 

Nach dem erfolgreichen Weltcup-Auftakt in Südafrika waren vorerst einmal einige Tage Durchschnaufen angesagt. Nach einer harten konsequenten Trainingsphase mag ich es, mal kurz die Routine zu verlassen und dann mit neuer Energie in einen neuen Aufbau zu gehen. Nach einer langen Rückreise in die Schweiz hiess es zudem, erstmals anstehende Dinge zu erledigen, die sich nach einer vierwöchigen Abwesenheit von zu Hause angesammelt hatten.

Gut gelaunt habe ich das Training wieder aufgenommen. In der jetzigen Phase werde ich wiederum verschiedene Arten ausprobieren mit der Hoffnung, dass sie mich auf den zweiten Weltcup hin in eine noch bessere Form bringen. Nach dem Trial-and-Error-Prinzip arbeite ich da – zusammen mit meinem Coach – an verschiedenen Faktoren.

Trotzdem wollte ich es nicht unterlassen, am Rennen in Lostorf zu starten. In erster Linie darum, weil dieses Rennen direkt vor meiner Haustür liegt und jedes Jahr top organisiert ist. Ich sah durchaus die Chance, in die Punkte fahren zu können und wusste zudem, dass mich diese harten Belastungen für den weiteren Verlauf stärker machen werden.

Das Rennen verlief nicht top, aber auch nicht schlecht. Jedoch möchte ich die Ergebnisse solcher Rennen gar nicht werten, da Sinn und Zweck ganz andere sind. Mit dem 10. Platz konnte ich mir gerade noch ein UCI-Punkt sichern, den ich gerne entgegennehme.

Alles liegt im Fahrplan – ich bin motiviert und bereit für die weitere Reise. Als nächstes steht am 13. April der erste Swiss Cup in Rivera auf dem Programm.

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Euer Mänu Manuel Fasnacht

14 03 2018

Toller Start in die Weltcup-Saison

2018-03-14T14:23:40+00:00

10. März 2018 UCI MTB World Cup #1 – Stellenbosch (RSA)

 

Die letzten vier Wochen verbrachte ich in Südafrika, in Stellenbosch. Einerseits war ich dort, um vom guten Wetter profitieren zu können und mich andererseits auf den Weltcup-Auftakt vorzubereiten. Dieser fand ebenfalls in Stellenbosch statt. Seit 2011 verreise ich praktisch jedes Jahr hierhin und ich habe mich schon etwas verliebt in dieses Land. Dieser Fleck Erde gefällt mir einfach mega!

Das ist aber nur Nebensache, denn ich möchte euch in diesem Blog berichten, wie mir der Saisonstart gelungen ist. Zuerst ein paar Worte zur Ausgangslage. In diesem Jahr bin ich neu zur Kategorie Elite aufgestiegen. Der Unterschied zur U23 ist, dass das Rennen eine Runde länger dauert und das gesamte Feld nochmals stärker ist. Es ist die Königsklasse im MTB, dem Mountainbike Sport. Hier messe ich mich mit den Weltbesten. Am Start hiess es also erstmals für mich „hinten anstehen“ – mit Startposition 93. Nicht gerade toll, da ein niedriger Startplatz von grossem Vorteil ist. Ein Ziel bezüglich Resultat setzte ich mir keines, da es zu viele Faktoren gab, welche das Resultat beeinflussen können. Ich fokussierte mich mehr auf die persönliche Leistung und wollte mein volles Potential abrufen. Insgeheim hatte ich die TOP 60 im Kopf, denn mit einer Top 60-Platzierung erreicht man das Worldcup Ranking, welches wertvolle Punkte ausschüttet. War mir aber bewusst, dass dies nicht einfach wird.

Nun zum Rennen: Am Start kam ich wie erwartet in den Stau und musste erstmals warten, bis sich das Feld in die Länge zieht. Als ich dann freie Bahn hatte begann ich, meinen Rhythmus zu fahren und konnte Fahrer um Fahrer überholen. Ich fühlte mich stark und hatte eine gute Pace. Auf der Anzeigetafel bei Start/Ziel sah ich, wie sich mein Rang Runde um Runde verbesserte: 81, 75, 68, bis ich zwei Runden vor Schluss endlich in den Top 60 lag. Das Ziel erreichte ich auf Platz 58 – dies hört sich zwar nicht nach einem grossartigen Resultat an. Wenn man das Rennen aber etwas genauer analysiert kann man erkennen, dass dies eine gute Leistung war. Ich persönlich bin sehr happy, einfach auf die Art und Weise wie ich dies zu Stande gebracht habe. Mit diesem Platz wäre ich zugleich bester Schweizer Newcomer bei der Elite.

Nun habe ich eine erste Standortbestimmung. Von da aus bin ich motiviert, um mich weiter nach vorne zu kämpfen. Schritt für Schritt. Es stehen nun einige nationale Rennen an, bevor das nächste Hauptziel der Weltcup in Albstadt sein wird.

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Manuel

 

 

 

 

 

12 02 2018

Happy End auf der finalen Etappe

2018-02-12T21:21:54+00:00

08. – 11.02.18  Mediterranen Epic  – Oropesa  (S2)

 

Letzte Woche nahm ich am 4-Etappen Rennen in Orpesa del mar (Spanien) teil. Es standen vier Renntage von Donnerstag bis Sonntag auf dem Programm. Mein persönliches Ziel dieses Events war, für mich erste harte Rennkilometer zu bestreiten und mich langsam wieder an Belastungen mit Renncharakter zu gewöhnen. Das mit UCI S2 dotierte Rennen war mit einem starken Feld besetzt, über 20 Nationen und internationale Topfahrer aus der Marathon- sowie der Cross Country-Disziplin.

Am ersten Tag starte ich etwas verhalten, konnte aber bald einen guten, schnellen Rhythmus fahren und gegen Ende viele Plätze gut machen. Leider fiel mir in der Schlussabfahrt an einer kritischen Stelle die Kette runter. Das bedeute einen Stopp und somit verpasste ich die Gruppe in der Flachpassage und war auf mich alleine gestellt.

Am zweiten Renntag war ich vom Pech verfolgt mit einem Plattfuss. Da ich diesen nicht selber reparieren konnte war ich gezwungen, mehrere Kilometer zur Techzone zu laufen um dort das Rad zu wechseln. Die Chancen auf eine gute Rangierung im Gesamtklassement war weg, trotzdem liess ich den Kopf nicht hängen und blieb weiter motiviert. Denn ich weiss, das mich allein diese harten vier Tage weiterbringen. Darum gab ich Vollgas bis zum Ende.

Die dritte Etappe verlief ähnlich wie die zweite, einige Male fiel die Kette an kritischen Stellen runter. Am vierten und letzten Tag kam es aber nun doch noch zu einem Happy End. Von Anfang weg fuhr ich aggressiv mit und konnte lange in der grossen Spitzengruppe mithalten. Im langen Hauptaufstieg gelang es mir dann, mit bekannten, starken Fahrern mitzuhalten und die Abfahrten überstand ich ohne „Probleme“. Das Ziel erreichte ich schlussendlich unter den ersten 20. Eine Leistung die mich glücklich machte und zeigt, dass eine solide Basis vorhanden ist, auf welcher sich weiter aufbauen lässt.

Ich bin mir sicher, dass mich diese vier harten Tage im Hinblick auf die Cross Country-Saison sehr gut getan haben und mich ein Stück näher an meine Ziele brachten. Bald reise ich erneut nach Südafrika, um dort nochmals einen guten Trainingsblock zu absolvieren und mich auf die Premiere im Elite Weltcup vorzubereiten. Der Weltcupauftakt findet dann ebenfalls in Südafrika statt, und zwar am 10. März.

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Manuel