About cmsadmin

pixels & points publiziert anspruchsvolle Internetauftritte mit ausgefeilten Tools. Ein professionelles und kreatives Team berät Sie gerne. Wir freuen uns auf Sie!
15 01 2018

Es geht wieder los

2018-01-15T12:49:20+00:00

Der Start in die Saison 2018 steht vor der Tür

 

Direkt nach dem Neujahr, flog ich ein zweites Mal an die Wärme nach Gran Canaria. Ich arbeitete auf der Insel nochmals an längeren Grundlagenfahrten. Die Stunden an der Wärme abzuspulen fallen mir um einiges leichter, als in der kalten Schweiz. Im Gross und Ganzen war es ein gutes zweites Trainingscamp.

Seit ein paar Tagen bin ich nun zurück in der Schweiz und bald geht es in die Saison 2018. Seit diesem Wochenende bin ich zwar nich 100% gesund, werde aber sicher schon bald wieder bei vollen Kräften sein. Am kommenden Donnerstag starte ich am Snow Bike Festival – absolviere also mein erstes Rennen dieser Saison. Es ist ein UCI Etappen Rennen der Klasse S1, welches in Gstaad ausgetragen wird. Das erste UCI Rennen auf Schnee!

Es wird bestimmt ein erfahrungsreiches Abenteuer «out of norm». Das richtige Material und das Fahrkönnen im Schnee werden entscheidende Erfolgsfaktoren sein. Etwas komplett Neues für mich! Deshalb werde ich das Snow Bike Festival gelassen, aber mit hoher Einsatzbereitschaft angehen. Wie ich mit den Bedingungen zu rechtkomme werden wir dann sehen.

Ich freue mich jetzt aber, nach einer langen Trainingsphase, wieder etwas Rennluft ins Geschehen zu bringen. Es geht in eine lange Saison, in der ich ohne konkrete Ziele Schritt für Schritt nehmen möchte, nie den Kopf hängen lassen und am Ende der Saison im September Bilanz ziehen. Natürlich immer mit Drang zur Verbesserung!

Tägliche Eindrücke aus meinem Alltag erfahrt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Liebe Grüsse

Manuel

14 12 2017

Trainingscamp Gran Canaria 2017

2017-12-14T14:36:06+00:00

 Training auf Gran Canaria

 

Die letzten zwei Wochen verbrachte ich auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Glücklicherweise wählte ich den Zeitpunkt für dieses Trainingslager optimal, denn genau an meinem Abreisetag, ist in der Schweiz der Winter eingebrochen. Im Süden erwartete mich sonniges Wetter und warme Temperaturen. Eine gute Basis für 14 Tage qualitatives Training.

Es ist zum dritten Mal, dass ich in Gran Canaria meine Saison vorbereite. Auf dieser Insel hat man schon fast eine Garantie für gutes Wetter und – Möglichkeiten an Radstrecken gibt es sehr tolle. Ich trainiere dort jeweils nur mit dem Rennrad an gezielten Inhalten. Es ging also nicht nur darum, einfach Kilometer auf dem Rad abzuspulen, wie es man so aus den klassischen Trainingslager kenn. Das Trainingsprogramm war klar vorgegeben mit Intervallen und diversen Übungen. Seit der Erfindung der Leistungsmesser an Fahrrädern, lassen sich auf diese Weise effektive Trainings gestalten. Daraus analysiert mein Trainer die Fakten und zieht daraus seine Schlüsse. Er erkennt somit Stärken und Schwächen und gestaltet aufgrund der Ergebnisse den weiteren Verlauf der Trainings. Für einen Profisportler heisst es also auch neben dem Training, in engem Kontakt mit dem Trainer zu sein und ständige Optimierungen anzustreben.

Nach den Trainings erholte ich mich gerne am Strand oder mit einem Spaziergang durch die bekannten Dünen von Maspalomas. Es war in ein erfolgreiches Trainingslager und – während ich hier auf dem Rückflug diesen Bericht schreibe, reise ich mit einem guten Gefühl nach Hause. Aber halt! Das Beste kommt zum Schluss:

Das grösste Highlight, Glück im Unglück oder wie man es auch immer nennen will, war auf der Rückreise. Sonntag-Nachmittag war mein Flug nach Zürich geplant. Ich erschien um 11:00 Uhr morgens pünktlich am Flughafen. Doch im Flugzeug sitzend, auf der Startbahn, meldete der Kapitän ein technisches Problem. Warten, warten, warten war angesagt und schliesslich ging es dann wieder zurück ans Gate. Dort ging das Warten weiter, nach mehreren Diskussionen und etwa 10stündigem Rumstehen am Flughafen, wurden wir dann zurück in ein Hotel gebracht. Und was für eines! Ein richtiger Luxuspalast, in dem man sich leicht verirren konnte. Wow – war das eindrücklich! Da kam nach all dem Stress und Ärger wieder Freude auf 😊Mit anderen Schweizern genoss ich dort ein feines Nachtessen. Leider war die Nacht nur kurz, denn es ging um 04:30 Uhr morgens wieder Richtung Flughafen.

By the way – auf meiner Homepage findet ihr unter «Agenda» all meine Renneinsätze der Saison 2018. Tägliche Eindrücke aus meinem Alltag erfährt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

 

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Dezember mit frohen Advents- und Weihnachtsstunden!

 

Manuel

24 10 2017

Es läuft wieder – querbeet und positiv

2017-10-24T20:38:42+00:00

Es läuft wieder – querbeet und positiv

 

Lange Zeit war es ruhig auf meiner Website – sorry. Die zweite Saisonhälfte verbrachte ich mit einer Auszeit. Ein Neuanfang, super erholt und mit viel Motivation schlage ich ein neues Kapitel auf. Ab jetzt schaue ich nur nach vorne. Ein neuer Trainer, der mir sehr viel Mut und Zuversicht gibt, ist an meiner Seite. Tests unterstreichen den Aufwärtstrend. Zudem lernte ich viel Neues, Spannendes kennen, auch über mich selbst als Mensch. Alternativtraining, Fotoshooting, Marathon, Coaching, Toskana, Familie und Freunde bestimmten meinen Tagesablauf. Toll, durfte ich diese Erfahrung machen!

Marathon

Da ich aussergewöhnlich früh mit dem Aufbau für die Saison 2018 startete entschieden wir uns (d.h. mein Trainer Volker Maier und ich) mit viel alternativem Training zu beginnen. Auf meiner Wunschliste stand schon lange ein Lauf, ein Halbmarathon. Der IWB Basel Marathon am 24.09.2017 passte also perfekt in die Planung. Mein Ziel war es, die 21.0975 km unter einem 4min/km-Schnitt zu laufen. Es gelang mir eine Zeit von 1:19:20h, was einem 3:46min/km-Schnitt gleichkommt. Somit habe ich den dritten Platz ‘overall’ erreicht, die Kategorie M20 habe ich gewonnen und mein Ziel deutlich übertroffen.

Fotoshooting

Im September habe ich mit Vanessa Simoncic (www.vanessasimoncic.ch) ein professionelles Fotoshooting erlebt. Es entstanden sehr schöne Bilder, und wir hatten beide einen interessanten Nachmittag. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das ‘Posen’ vor der Kamera viel Spass macht. Mal schauen, was sich da in Zukunft noch so ergibt. Danke Vanessa für dieses Erlebnis – es war toll!

Afeno Quer- und Bike Cup

In unserer Region findet der Afeno Quer- und Bike Cup statt. Dies von September bis Oktober, an sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden. Vorab ein Kompliment an die Organisatoren dieses kleinen, aber feinen Cups. Am 30.09.2017 bestritt ich das Rennen in Aarwangen. Das Startprozedere ist nach Handicap, dies hiess für mich als einziger Elite-Fahrer, dass ich mit drei Minuten Rückstand ins Rennen geschickt wurde. In den 40 Minuten-Runden konnte ich nicht ganz alle Fahrer aufholen und belegte den dritten Schlussrang mit ca. 30 Sek. Rückstand. Diese Rennen bieten für mich eine gute Trainingsgelegenheit und bringen mich in einen anderen Fitnessbereich. Am 04.11.2017 nehme ich noch am Finallauf in Pfaffnau teil.

Toskana

Anfangs Oktober weilte ich für zwei Wochen in der Toskana. Ich habe dort bereits an den Grundlagen gearbeitet, also eher längere Radfahrten bei niedriger Intensität. Das Ganze war ergänzt von Krafttraining, Rumpfkräftigung und Lauftrainings. Über zwei Wochen hatte ich herrliches Wetter und zum Teil war es in diesen goldbraunen Herbstwäldern einfach atemberaubend schön. So konnte ich die Toskana von einer anderen Seite kennen lernen. Neben meinen sportlichen Aktivitäten hatte ich eine tolle Zeit mit Verwandten und Freunden. Danke Leute für diese Zeit! J

DXA-Messung

Um festzustellen, wie sich ein Training auf den Körper auswirkt, macht man eine DXA-Messung. Diese gibt genaue Informationen über die Körperzusammensetzung (Verhältnis von Fett und Muskulatur). Damit kann man Trainingsfortschritte exakt verfolgen und eventuell nötige Korrekturen beim Training einleiten. Um den Ist-Zustand zu erfassen, machte ich nach meiner Auszeit Ende August eine erste. Nach der Umstellung folgte eine zweite, am 20.10.17. Diese war sehr erfolgreich. Ich konnte meinen Körperfettanteil von 16.4% auf 11.2% senken. Das heisst, ich verlor 3.5 kg Fett und konnte 2.5 kg magere Muskelmasse aufbauen.

Coaching

Dass ich für Radsportler Trainingspläne erstelle ist nichts Neues. Neu ist aber die Zusammenarbeit mit zwei Kollegen unter dem Label ‘meinTrainingsplan.ch’. Zu dritt wollen wir im Coaching-Business durchstarten. Wir haben sehr viele Ideen für die Zukunft, und das Ganze macht uns riesige Freude. Weiter Infos unter www. Meintrainingsplan.ch oder auf den Sozialen Netzwerken Facebook oder Instagram @meintrainingtraininsplan.ch.

Eines verspreche ich euch: in den kommenden Monaten werde ich aktiver sein auf meiner Website. Im Winter werde ich euch mit interessanten Beiträgen beliefern. Mehr frequentierte Beiträge erhält ihr auf Instagram @manuelfasnacht und der Facebook Fan Page Manuel Fasnacht – Cyclist.

 

Viel geplaudert, viel erfahren und wie läuft es bei euch?

 

Euer, Manuel Fasnacht

Manuel Fasnacht
30 05 2017

Niederlagen steuern Neuanfänge an

2017-05-30T10:15:21+00:00

Weltcup Novemesto und Albstadt

 

 

 

Die Internationale MTB-Saison wurde mit den letzten beiden Weltcup-Rennen in Tschechien und Deutschland eröffnet.

An den Vorbereitungsrennen auf nationaler Ebene hatte ich zum Teil gute Ansätze für erfolgreiche Ergebnisse, wie zum Beispiel die zwei siebten Plätze an den HC Rennen Haiming und Heubach. Komplette Zufriedenheit war jedoch nie da und genau deswegen war ich stets  auf der Suche nach Optimierungen. Einiges habe ich versucht, doch diese Finessen brachten mich kurzfristig nicht weiter. Die Spirale dreht sich, das Selbstvertrauen schwindet.

Mit vielen Fragezeichen, aber trotzdem optimistisch, ging ich die ersten Weltcuprennen an. Ein 31. Rang in Tschechien und ein aufgegebenes Rennen in Deutschland entsprichen nicht meinen Vorstellungen, sprich Erwartungen. Trotz allem muss ich sagen: das Niveau in der Kategorie U23 erhöht sich laufend. Die Leistungsdichte ist enorm!

Wie weiter?

In den letzten Tagen habe ich mit meinem Trainer und dem ganzen Umfeld nach Lösungen gesucht. Ich werde mir eine einwöchige Auszeit gönnen und danach voll motiviert in den Trainingsalltag zurückkehren. Es folgt ein kompletter Neuaufbau. Die CH-Rennen des Profix Swiss Bike Cup und Argovia Cup werde ich als spezifisch harte Trainingseinheiten nutzen. Die Resultate spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Ob ich den Weltcup in Andorra (01.07.2017) bestreiten werde, entscheide ich kurzfristig. Hartes Brot, aber ich stelle mich den Tatsachen!

Ich danke all meinen Freunden und Fans, der Familie, dem Team und Trainer. Sie motivieren mich unermüdlich und glauben an mich – ein gutes Gefühl!

Euer Mänu Manuel Fasnacht

30 05 2017

Ein Tag zum Vergessen

2017-05-30T10:09:55+00:00

06. Mai 2017 Profix Swiss Bike Cup – Solothurn (C1)

 

Vergangenen Samstag startete ich am dritten Lauf des Profix Swiss Bike Cup in Solothurn. Wie üblich, ist Solothurn ein sehr spezielles Rennen.  Der grosse Anteil an Asphalt macht es zu einem halben Strassenrennen. Dadurch wird während des Rennens oft gelauert – auch gutes taktisches Verhalten ist gefragt.

Kurz vor unserem Start begann es stark zu regnen. Die Strecke wurde sehr rutschig und schlammig. Also nicht gerade meine Lieblingsbedingungen. Ich kam am Start gut aus dem Schanzengraben und konnte mich im vorderen Teil des Feldes einreihen. Als die erste Engpassage kam, war ich etwas zu wenig frech und liess vielen Fahrern den Vortritt – so musste ich im einzigen Anstieg, welcher auf diesem Kurs vorhanden ist, mal richtig Gas geben. Den Anschluss an die Spitzenfahrer musste wieder hergestellt werden! Dies gelang mir sehr gut und war in der Spitzengruppe mit dabei. Leider wurde in den Flachpassagen immer wieder gelauert und deshalb schlossen die hinteren Fahrer wieder auf.

Ich begann schon am Anfang des Rennens stark zu frieren – es wurde für mich sehr hart. Stürze, Plattfuss und diese sehr kalten Bedingungen machten es zu einem Tag zum Vergessen. Vor meinem Pneudefekt war ein Podestplatz noch in Reichweite. Als ich immer mehr zu frieren und sehr stark zu zittern begann, musste ich leider das Rennen 1,5 Runden vor Schluss aufgeben. Dies ist zwar enttäuschend, aber ich möchte diesen Tag gleich abhaken.

Es ist schon über zwei Jahre her, als ich ein Rennen aufgeben musste, dies übrigens auch in Solothurn. Nun liegt es an mir wieder nach vorne zu schauen, die nicht optimalen Facts zu verbessern, denn danach beginnen endlich die wichtigen Rennen – nämlich die Weltcups.

Euer Mänu Manuel Fasnacht

23 05 2017

Erneuter 7. Platz an HC Rennen

2017-05-23T09:05:20+00:00

30. April 2017 Bundesliga – Heubach (HC)

 

Dieses Wochenende machte ich einen Abstecher nach Deutschland. Ich startete am HC dotierten Bundesliga-Rennen in Heubach. Das Ziel: Rennhärte sammeln im Hinblick auf die weitere Phase der Saison.

Die Strecke in Heubach ist etwas speziell, ein sehr langer Aufstieg und eine lange Abfahrt – dies ist nicht gerade typisch für ein Cross Country Rennen. Dennoch war ich gespannt auf meine Leistung auf einem solchen Kurs. Der Start war etwas verhalten, doch ich kam gut nach vorne und konnte mich bald unter den ersten zehn Fahrern platzieren. Konstant fuhr ich mit starken U23-Cracks mit und konnte diese Position halten. Bei Rennhälfte lag ich weniger als eine  Minute hinter der Spitze. Momentan gelingt es mir aber nicht wirklich, über den „Wohlfühlbereich“ hinauszugehen und darum blieb auch mein erwünschter Exploit nach vorne aus. Momentan fehlt immer ein kleines bisschen, um mit den Spitzenfahrern mithalten zu können. Das Ziel erreichte ich schlussendlich als guter Siebter.

Es sind gute Leistungen, welche ich momentan abrufen kann – und ich arbeite weiter hart an mir um die Lücke zu den Top-Leuten zu schließen. Es liegt nun an kleinen Details. Das nächste Rennen findet nächsten Samstag in Solothurn statt. Im Rahmen der Bikedays wird hier der dritte Lauf des Swiss Bike Cup ausgetragen.

Sportliche Grüsse

 

Euer Mänu Manuel Fasnacht

25 04 2017

Starkes Feld in Haiming – Platz 7!

2017-04-28T07:43:59+00:00

23. April 2017 Profix Swiss Bike Cup – Haiming (HC)

 

Die zweite Rennen des Profix Swiss Bike Cup fand in Haiming statt. Es ist das erste Mal, dass ein Swiss Cup Rennen im Ausland ausgetragen wurde. Haiming liegt im Ötztal, Österreich. Die Strecke kannte ich bereits von 2015, da ich dort das Ötztaler Bike Festival bestritt.

Die Strecke in Haiming ist technisch anspruchsvoll, verlangt Fahrer und Material einiges ab. Im Terrain gibt es viele Wurzeln, zudem auch Richtungswechsel und kurze, steile Ansteige. Deshalb war die Strecke perfekt für das Wheeler Falcon Bike.

Der Start ins Rennen gelang mir gut, ich kam ohne Stau durch die ersten Engpassagen. Nach der ersten Runde lag ich auf Platz 11. Danach versuchte ich meinen eigenen konstanten Rhythmus zu fahren. Ich wusste, dass ich nicht ganz ans Limit kann, da es sehr kalt war. Die Temperaturen waren am Morgen nur leicht über dem Gefrierpunkt und bei solch tiefen Temperaturen fällt es mir schwer, die volle Luft in die Lunge zu bringen. Deshalb hatte ich während des Rennens auch das Gefühl, dass ich nie richtig ans Limit konnte. Trotzdem fuhr ich bis auf Platz 7 nach vorne und beendete das Rennen als zweitbester Schweizer. Das Rennen, mit UCI Status HC, war international stark besetzt mit vielen Weltcup Top Fahrern.

Mit der abgerufenen Leistung bin ich mehrheitlich zufrieden. Ich weiss aber auch, dass mein Potenzial noch grösser ist – ich hoffe, mich bis zum Weltcup Start in vier Wochen noch etwas steigern zu können. Nächste Woche starte ich bereits am nächsten HC Rennen in Heubach, Deutschland. Dort ist erneut ein starkes, Weltcup-ähnliches Feld zu erwarten.

Euer Mänu Manuel Fasnacht

20 04 2017

Multi-File Bereichsanalyse: Vergleich Asphaltaufsteig Rennen Rivera

2017-04-28T07:43:59+00:00

Am 09. April 2017 fand in Rivera der Profix Swiss Bike Cup statt. Ich startete in der Kategorie U23 und es galt, fünf Runden zu absolvieren. Die Rennstrecke beinhaltete einen längeren Asphalt-Aufstieg, welchen wir fünf Mal erklimmen mussten. Diesen Abschnitt der Rennstrecke habe ich etwas genauer analysiert. Aus der untenstehenden Datenaufzeichnung habe ich genau diesen Anstieg rausgeschnitten und alle Runden übereinander gelegt. Zu bemerken ist, dass wir beim Startaufstieg in der ersten Runde nicht den kompletten Anstieg fuhren. Gestartet wurde rund 30 Meter höher als der genannte Anstieg.

Da auf den Anstieg gleich die erste Engpassage folgte, fiel der Start extrem schnell aus. Ich befuhr den Anstieg in 58 Sekunden mit 626w (9.8w/kg) und fuhr als ungefähr Zehnter in die erste Abfahrt. Dieser Effort entsprach fast 200% meiner Funktionsleitungsschwelle*. Nachdem ich mich im Lauf der Runde nach vorne arbeitete, kam ich als Dritter in die zweite Runde und machte mich gemeinsam mit dem Neuseeländer Jack Compton in den Anstieg. Wir gaben alles, um die zwei vor uns liegenden Fahrer einzuholen. In 1min 31sek haben wir den Anstieg bewältigt mit einer Avg-Power** von 397w (6.2w/kg). Meine maximale Herzfrequenz betrug hier 191. In der dritten Runde konnte ich mich nochmals ans Hinterrad von Compton heften. Wir erklommen den Anstieg 3sek langsamer als in der Runde zuvor. Erneut erreichte ich den max. Puls von 191. In der dritten Runde verlor ich leider den Anschluss an Compton und musste danach meinen eigenen Rhythmus finden. Den Aufstieg fuhr ich alleine deutlich langsamer. Ich brauchte 1min 46sek und fuhr mit 335w. Dies ist nur leicht über meiner FTP. Also in einem Bereich, bei welchem sich mein Körper wohl kurz erholen konnte. Um in der fünften und somit letzten Runde meinen vierten Rang zu verteidigen, musste ich alles geben. In Runde fünf konnte ich den Aufstieg erneut in derselben Geschwindigkeit wie zwei Runden zuvor bestreiten

*Funktionsleistungsschwelle (FTP = Functional Threshold Power) ist die höchste Leistung, die ein Fahrer eine Stunde lang durchgängig halten kann.

**Durchschnittsleistung

Ausschnitt aus Trainingpeaks (Analyse Software) mit grafischer Darstellung
12 04 2017

Solider Saisonstart in der Schweiz

2017-04-28T07:43:59+00:00

9. April 2017 Profix Swiss Bike Cup – Rivera (C1)

Vergangenes Wochenende wurde die Cross Country Saison auch in der Schweiz eröffnet. Da ich im UCI World Ranking momentan der beste Schweizer U23 Fahrer, bin durfte ich mit der Nummer 1 ins Rennen. Die Strecke in Rivera macht mir Spass zum Fahren, ist aber von ihrer Charakteristik nicht gut auf mich zugeschnitten: nur wenige Höhenmeter, vieles Kurven und ruppiges Gelände.
Der Start gelang mir mittelmässig, und ich kam nicht wie gewünscht zur ersten Engpassage. Danach kam ich jedoch sehr schnell wieder nach vorne auf Rang drei. Dies ist eine postive Erkenntnis aus diesem Rennen. Der Lokalmatador, Filippo Colombo, sowie Albin Vital konnten sich jeodch schon entscheidend absetzten. Mit dem Neuseeländer Jack Compton veruschte ich zwar, mit einer hohen Pace, die vordereren Fahrer aufzuholen. Ab Rennhälfte war mir dieses Tempo aber zu schnell und ich musste meinen eigenen Rhythmus gehen. Das Tempo konnte ich bis zum Schluss aufrecht erhalten und erreichte somit das Ziel als guter Vierter.
Mit dem Resultat bin ich zufrieden aber ich weiss, dass auch noch einiges mehr drin liegt. Im Normalfall brauche ich am Anfang der Saison immer einige Rennen, bis ich mein Top Niveau erreiche. Wenn es dieses Jahr auch so ist  – kommt es ganz gut!
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Renneinsatz am 23. April 2017 in Haming. Dort ist das 2. Rennen des Profix Swiss Bike Cup und wegen dem hohen UCI Status sicherlich auch ein starkes, internationales Feld zu erwarten.

Ich bedanke mich noch beim ganzen Wheeler Pro Team für den super Support auf dem Rennplatz. Die Stimmung im Team war immer gut und dies ist die Grundlage für eine erfolgreiche Saison.

Euer Mänu Manuel Fasnacht

12 04 2017

Weltklassefeld in Montichiari

2017-04-28T07:43:59+00:00

2. April 2017 Internatzionali d’Italie Series #3 – Monti Chiari (HC)

Letzte Woche verbrachte ich mit einem Teil der U23-Nationalmannschaft einige Trainingstage am Gardasee. Nebst individuellen Trainings absolvierten wir auch das eine oder andere Training in der Gruppe und konnten so möglichst voneinander profitieren. Als Abschluss dieser Trainingstage stand dann das HC Rennen in Montichiari auf dem Programm.

Da es keine U23-Kategorie gab, musste ich bei der Elite starten. Das Feld war riesig – 150 Fahrer aus verschiedenen Nationen. Darunter 12 Fahrer aus der Top 20 der Weltrangliste. Man könnte also schon fast von einem Eliteweltcup sprechen. Die Motivation vor dem Rennen war enorm, in der Hoffnung, eventuell mit einem „grossen“ Namen mitfahren zu können.

Um Position 40 startend, kam ich nicht ganz optimal weg und wurde von mehrfachen Stürzen in der Startphase zurückgespult. Auf einer Strecke, welche nur wenige Überholmöglichkeiten hatte, flogen meine Visionen für ein ansehbares Resultat davon. Dies war aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Ich lancierte eine Aufholjagd, die von Position 84 bis schlussendlich auf Rang 47 führte. Also fand ich mich unter den besten 10 U23-Fahrern wieder.

Klar, das Resultat ist nicht dieses, welches ich mir erhofft habe. Die Rundenzeiten sowie meine Art zu fahren, stimmen mich jedoch positiv. Einiges habe ich gelernt, und nun schaue ich nach vorne. Denn ab jetzt werde ich für den Rest der Saison nur noch in der Kategorie U23 starten und somit kommen hoffentlich auch Resultate, die mir persönlich Freude bereiten.

Diese Woche verbringe ich mit dem Team in der Toscana, danach reisen wir zusammen an den ersten Lauf des Swisscup. Hier darf ich mit der Nummer eins ins Rennen! Darauf freue ich mich jetzt schon sehr.

Euer Mänu Manuel Fasnacht