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25 04 2018

Top 10 in Schaan

2018-04-25T15:30:08+00:00

22. April 2018 Profix Swiss Bike Cup – Schaan (C1)

 

Am vergangenen Weekend startete ich zur zweiten Runde des Proffix Swiss Bike Cup in Schaan, Liechtenstein. Das Wetter zeigte sich mit sommerlichen Temperaturen von seiner besten Seite. Ein spezielles Gefühl, bei der Besichtigung am Samstag in kurzen Klamotten zu schwitzen und gleichzeitig auf die noch verschneiten Berge zu schauen.

Am Sonntag war es aber dann vorbei mit „Landschaft genießen“! Für uns Elite Herren standen 8 große Runden auf dem Programm. Ein lange Renndauer war absehbar auf dem physisch anstrengenden Rundkurs, mit langem Aufstieg. Mein Start war bewusst etwas verhalten, weil ich meine Pace bis zum Ende durchhalten wollte. Ich passierte das Ziel nach der ersten Runde auf Platz 15 und arbeitete mich danach stetig nach vorne. Ich hatte dabei eine gute Wahrnehmung und fühlte mich stark. Kurzeitig fuhr ich bis auf Rang 8 vor, hatte aber gegen Ende des Rennens nicht viel mehr Kraft übrig und erreichte dann das Ziel als Zehnter in einem starken Elitefeld.

Mit dieser Leistung bin ich zufrieden, der Trend geht eindeutig nach oben und es scheint alles im Fahrplan zu liegen. Nun verweile ich für 10 Tag in der Toskana, um nochmals gut trainieren zu können. Dies vor allem in Hinblick auf die zwei Weltcups in Albstadt und Nove Mesto Ende Mai. Am 05. Mai starte ich zuerst noch in der näheren Umgebung, in Solothurn. Hier finden die Bike Days statt mit der dritten Etappe des Swiss Bike Cups.

Eindrücke aus meinem Alltag erfahrt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

Manuel

 

25 04 2018

Swiss Cup Auftakt im Tessin

2018-04-25T15:25:57+00:00

08. April 2018 Profix Swiss Bike Cup – Rivera (C1)

 

Am Weekend vom 08. April stand der erste Swiss Cup auf dem Programm. Wie schon im vergangenen Jahr, findet die erste Etappe jeweils im Tessin statt. Die Strecke etwas leicht verändert gegenüber den Vorjahren – knackiger Startaufstieg und viele technische Abschnitte. Eine Runde, die mir persönlich Spaß macht zum Fahren.

Am Sonntagnachmittag um 14:30 Uhr fiel für uns Elite Herren der Startschuss. Ein kleines, aber starkes Feld wurde auf sieben Runde geschickt. Gleich zu Beginn des Rennens wurde ein horrendes Tempo angeschlagen, welches mir zuerst Mühe bereitete und sich im Anschluss als kleines Problem darstellte. Ich fand gleich nach der ersten Abfahrt einen guten Rhythmus und war im Vormarsch. In der zweiten Runde musste ich zuerst wieder etwas Tempo rausnehmen, bevor ich mich wieder auf die Aufholjagd machen wollte. Doch leider stoppte ein Plattfuss – weit entfernt von der Technzone – das Unterfangen. So schnell es ging fuhr ich in die Techzone, liess von meinen Betreuern das Rad wechseln und weiter gings. Die Chancen auf eine gute Platzierung waren weg, aber ich gab nicht auf und wollte mit guten Rundenzeiten überzeugen. Obwohl dies ohne Gruppe und direkte Konkurrenz, wo man mitfahren kann, nicht ganz einfach war.

Ich konnte dennoch einige Fahrer auf- und überholen und das Kämpfen bis zur Ziellinie wurde mit einem 14. Platz belohnt. In Ruhe betrachtete ich nochmals die Rundenzeiten, welche mir unter diesen Umständen einen positiven Eindruck machen. Potenzial ist noch einiges vorhanden, und ich werde weithin alles geben um mich von Rennen zu Rennen zu verbessern. Der nächste Einsatz ist am 22. April in Schaan.

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Manuel

26 03 2018

Solides Rennen in Lostorf

2018-03-26T23:08:20+00:00

25. März 2018 Argovia Cup – Lostorf (C2)

 

Nach dem erfolgreichen Weltcup-Auftakt in Südafrika waren vorerst einmal einige Tage Durchschnaufen angesagt. Nach einer harten konsequenten Trainingsphase mag ich es, mal kurz die Routine zu verlassen und dann mit neuer Energie in einen neuen Aufbau zu gehen. Nach einer langen Rückreise in die Schweiz hiess es zudem, erstmals anstehende Dinge zu erledigen, die sich nach einer vierwöchigen Abwesenheit von zu Hause angesammelt hatten.

Gut gelaunt habe ich das Training wieder aufgenommen. In der jetzigen Phase werde ich wiederum verschiedene Arten ausprobieren mit der Hoffnung, dass sie mich auf den zweiten Weltcup hin in eine noch bessere Form bringen. Nach dem Trial-and-Error-Prinzip arbeite ich da – zusammen mit meinem Coach – an verschiedenen Faktoren.

Trotzdem wollte ich es nicht unterlassen, am Rennen in Lostorf zu starten. In erster Linie darum, weil dieses Rennen direkt vor meiner Haustür liegt und jedes Jahr top organisiert ist. Ich sah durchaus die Chance, in die Punkte fahren zu können und wusste zudem, dass mich diese harten Belastungen für den weiteren Verlauf stärker machen werden.

Das Rennen verlief nicht top, aber auch nicht schlecht. Jedoch möchte ich die Ergebnisse solcher Rennen gar nicht werten, da Sinn und Zweck ganz andere sind. Mit dem 10. Platz konnte ich mir gerade noch ein UCI-Punkt sichern, den ich gerne entgegennehme.

Alles liegt im Fahrplan – ich bin motiviert und bereit für die weitere Reise. Als nächstes steht am 13. April der erste Swiss Cup in Rivera auf dem Programm.

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Euer Mänu Manuel Fasnacht

14 03 2018

Toller Start in die Weltcup-Saison

2018-03-14T14:23:40+00:00

10. März 2018 UCI MTB World Cup #1 – Stellenbosch (RSA)

 

Die letzten vier Wochen verbrachte ich in Südafrika, in Stellenbosch. Einerseits war ich dort, um vom guten Wetter profitieren zu können und mich andererseits auf den Weltcup-Auftakt vorzubereiten. Dieser fand ebenfalls in Stellenbosch statt. Seit 2011 verreise ich praktisch jedes Jahr hierhin und ich habe mich schon etwas verliebt in dieses Land. Dieser Fleck Erde gefällt mir einfach mega!

Das ist aber nur Nebensache, denn ich möchte euch in diesem Blog berichten, wie mir der Saisonstart gelungen ist. Zuerst ein paar Worte zur Ausgangslage. In diesem Jahr bin ich neu zur Kategorie Elite aufgestiegen. Der Unterschied zur U23 ist, dass das Rennen eine Runde länger dauert und das gesamte Feld nochmals stärker ist. Es ist die Königsklasse im MTB, dem Mountainbike Sport. Hier messe ich mich mit den Weltbesten. Am Start hiess es also erstmals für mich „hinten anstehen“ – mit Startposition 93. Nicht gerade toll, da ein niedriger Startplatz von grossem Vorteil ist. Ein Ziel bezüglich Resultat setzte ich mir keines, da es zu viele Faktoren gab, welche das Resultat beeinflussen können. Ich fokussierte mich mehr auf die persönliche Leistung und wollte mein volles Potential abrufen. Insgeheim hatte ich die TOP 60 im Kopf, denn mit einer Top 60-Platzierung erreicht man das Worldcup Ranking, welches wertvolle Punkte ausschüttet. War mir aber bewusst, dass dies nicht einfach wird.

Nun zum Rennen: Am Start kam ich wie erwartet in den Stau und musste erstmals warten, bis sich das Feld in die Länge zieht. Als ich dann freie Bahn hatte begann ich, meinen Rhythmus zu fahren und konnte Fahrer um Fahrer überholen. Ich fühlte mich stark und hatte eine gute Pace. Auf der Anzeigetafel bei Start/Ziel sah ich, wie sich mein Rang Runde um Runde verbesserte: 81, 75, 68, bis ich zwei Runden vor Schluss endlich in den Top 60 lag. Das Ziel erreichte ich auf Platz 58 – dies hört sich zwar nicht nach einem grossartigen Resultat an. Wenn man das Rennen aber etwas genauer analysiert kann man erkennen, dass dies eine gute Leistung war. Ich persönlich bin sehr happy, einfach auf die Art und Weise wie ich dies zu Stande gebracht habe. Mit diesem Platz wäre ich zugleich bester Schweizer Newcomer bei der Elite.

Nun habe ich eine erste Standortbestimmung. Von da aus bin ich motiviert, um mich weiter nach vorne zu kämpfen. Schritt für Schritt. Es stehen nun einige nationale Rennen an, bevor das nächste Hauptziel der Weltcup in Albstadt sein wird.

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Manuel

 

 

 

 

 

12 02 2018

Happy End auf der finalen Etappe

2018-02-12T21:21:54+00:00

08. – 11.02.18  Mediterranen Epic  – Oropesa  (S2)

 

Letzte Woche nahm ich am 4-Etappen Rennen in Orpesa del mar (Spanien) teil. Es standen vier Renntage von Donnerstag bis Sonntag auf dem Programm. Mein persönliches Ziel dieses Events war, für mich erste harte Rennkilometer zu bestreiten und mich langsam wieder an Belastungen mit Renncharakter zu gewöhnen. Das mit UCI S2 dotierte Rennen war mit einem starken Feld besetzt, über 20 Nationen und internationale Topfahrer aus der Marathon- sowie der Cross Country-Disziplin.

Am ersten Tag starte ich etwas verhalten, konnte aber bald einen guten, schnellen Rhythmus fahren und gegen Ende viele Plätze gut machen. Leider fiel mir in der Schlussabfahrt an einer kritischen Stelle die Kette runter. Das bedeute einen Stopp und somit verpasste ich die Gruppe in der Flachpassage und war auf mich alleine gestellt.

Am zweiten Renntag war ich vom Pech verfolgt mit einem Plattfuss. Da ich diesen nicht selber reparieren konnte war ich gezwungen, mehrere Kilometer zur Techzone zu laufen um dort das Rad zu wechseln. Die Chancen auf eine gute Rangierung im Gesamtklassement war weg, trotzdem liess ich den Kopf nicht hängen und blieb weiter motiviert. Denn ich weiss, das mich allein diese harten vier Tage weiterbringen. Darum gab ich Vollgas bis zum Ende.

Die dritte Etappe verlief ähnlich wie die zweite, einige Male fiel die Kette an kritischen Stellen runter. Am vierten und letzten Tag kam es aber nun doch noch zu einem Happy End. Von Anfang weg fuhr ich aggressiv mit und konnte lange in der grossen Spitzengruppe mithalten. Im langen Hauptaufstieg gelang es mir dann, mit bekannten, starken Fahrern mitzuhalten und die Abfahrten überstand ich ohne „Probleme“. Das Ziel erreichte ich schlussendlich unter den ersten 20. Eine Leistung die mich glücklich machte und zeigt, dass eine solide Basis vorhanden ist, auf welcher sich weiter aufbauen lässt.

Ich bin mir sicher, dass mich diese vier harten Tage im Hinblick auf die Cross Country-Saison sehr gut getan haben und mich ein Stück näher an meine Ziele brachten. Bald reise ich erneut nach Südafrika, um dort nochmals einen guten Trainingsblock zu absolvieren und mich auf die Premiere im Elite Weltcup vorzubereiten. Der Weltcupauftakt findet dann ebenfalls in Südafrika statt, und zwar am 10. März.

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Manuel

 

 

22 01 2018

Snow Bike Festival

2018-02-12T21:25:36+00:00

18. – 21. Januar 2018 Snow Bike Festival – Gstaad (S2)

 

 

Am letzten Wochenende fand in Gstaad das Snow Bike Festival statt. Es war mein erster Wettkampf in diesem Jahr. Warum ich teilnahm? Einerseits die grosse Chance auf UCI-Punkte und andererseits der Anreiz, mal einen alternativen Wettkampf zu bestreiten «out of norm». Denn am Snow Bike Festival wurde auf Schnee gefahren. Wie ich darauf zurechtkomme, war im Vorfeld ungewiss. Mein Training ist auf die Cross-Country-Rennen ausgerichtet und spezielle Vorbereitungen für diesen Wettkampf machte ich keine.

Am Donnerstag fand der Prolog statt – ein Einzelzeitfahren über 8km. Am Nachmittag setzte starker Regen ein. Das bedeutete eine immer matschigere Strecke, welche auch zusehends schlecht befahrbar wurde. Die Sportler mit frühen Startzeiten hatten noch einigermassen Bedingungen. Diejenigen mit einer späten Startzeit mussten viel laufen. Da ich zu diesen gehörte, waren die Voraussetzungen für mich nicht gerade optimal. Deshalb war ich im Prolog mehr mit Laufen als Fahren beschäftigt und dementsprechend auch die Zeit.

Am zweiten Tag dann die erste Etappe. Am höchsten Punkte war ich zwar noch «bei den Leuten» mit dabei, doch in der Abfahrt merkte ich rasch, das Fahren auf Schnee ist nicht so mein Ding. Jede gefühlte 500m stürzte ich oder musste vom Rad, um zu schieben. Die letzten Kilometer waren nicht fahrbar und alles musste gerannt werden. Hatte leider nicht gerade viel mit Mountainbike zu tun…

Zum Glück waren die Bedingungen am Samstag auf der zweiten Etappe besser. Noch ziemlich verkrampft ging ich an den Start, doch konnte ich an diesem Tag einiges fahren, was auch Spass bereitet hat.

Am letzten Tag waren die Wetterbedingungen wieder schlechter und somit wurde die Strecke stark gekürzt und auf Asphalt ausgelegt. Darüber war ich nicht unglücklich, denn ich war froh dieses Rennen hinter mir zu haben.

In der Gesamtwertung belegte ich den 19. Platz, was mir ein paar UCI Punkte gibt. Ich nehme gewisse Erkenntnisse mit aus diesem Event, welche mir helfen werden rechtzeitig in Form zu kommen. Bin froh, dass ich das Rennen ohne Verletzungen überstanden habe. Deshalb: im Grossen und Ganzen war es ein positives Erlebnis!

 

Manuel

 

 

In drei Wochen geht es weiter mit einem Etappenrennen in Spanien, bevor es dann im März mit der Cross-Country-Saison losgeht.

 

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15 01 2018

Es geht wieder los

2018-01-15T12:49:20+00:00

Der Start in die Saison 2018 steht vor der Tür

 

Direkt nach dem Neujahr, flog ich ein zweites Mal an die Wärme nach Gran Canaria. Ich arbeitete auf der Insel nochmals an längeren Grundlagenfahrten. Die Stunden an der Wärme abzuspulen fallen mir um einiges leichter, als in der kalten Schweiz. Im Gross und Ganzen war es ein gutes zweites Trainingscamp.

Seit ein paar Tagen bin ich nun zurück in der Schweiz und bald geht es in die Saison 2018. Seit diesem Wochenende bin ich zwar nich 100% gesund, werde aber sicher schon bald wieder bei vollen Kräften sein. Am kommenden Donnerstag starte ich am Snow Bike Festival – absolviere also mein erstes Rennen dieser Saison. Es ist ein UCI Etappen Rennen der Klasse S1, welches in Gstaad ausgetragen wird. Das erste UCI Rennen auf Schnee!

Es wird bestimmt ein erfahrungsreiches Abenteuer «out of norm». Das richtige Material und das Fahrkönnen im Schnee werden entscheidende Erfolgsfaktoren sein. Etwas komplett Neues für mich! Deshalb werde ich das Snow Bike Festival gelassen, aber mit hoher Einsatzbereitschaft angehen. Wie ich mit den Bedingungen zu rechtkomme werden wir dann sehen.

Ich freue mich jetzt aber, nach einer langen Trainingsphase, wieder etwas Rennluft ins Geschehen zu bringen. Es geht in eine lange Saison, in der ich ohne konkrete Ziele Schritt für Schritt nehmen möchte, nie den Kopf hängen lassen und am Ende der Saison im September Bilanz ziehen. Natürlich immer mit Drang zur Verbesserung!

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Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Liebe Grüsse

Manuel

14 12 2017

Trainingscamp Gran Canaria 2017

2017-12-14T14:36:06+00:00

 Training auf Gran Canaria

 

Die letzten zwei Wochen verbrachte ich auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Glücklicherweise wählte ich den Zeitpunkt für dieses Trainingslager optimal, denn genau an meinem Abreisetag, ist in der Schweiz der Winter eingebrochen. Im Süden erwartete mich sonniges Wetter und warme Temperaturen. Eine gute Basis für 14 Tage qualitatives Training.

Es ist zum dritten Mal, dass ich in Gran Canaria meine Saison vorbereite. Auf dieser Insel hat man schon fast eine Garantie für gutes Wetter und – Möglichkeiten an Radstrecken gibt es sehr tolle. Ich trainiere dort jeweils nur mit dem Rennrad an gezielten Inhalten. Es ging also nicht nur darum, einfach Kilometer auf dem Rad abzuspulen, wie es man so aus den klassischen Trainingslager kenn. Das Trainingsprogramm war klar vorgegeben mit Intervallen und diversen Übungen. Seit der Erfindung der Leistungsmesser an Fahrrädern, lassen sich auf diese Weise effektive Trainings gestalten. Daraus analysiert mein Trainer die Fakten und zieht daraus seine Schlüsse. Er erkennt somit Stärken und Schwächen und gestaltet aufgrund der Ergebnisse den weiteren Verlauf der Trainings. Für einen Profisportler heisst es also auch neben dem Training, in engem Kontakt mit dem Trainer zu sein und ständige Optimierungen anzustreben.

Nach den Trainings erholte ich mich gerne am Strand oder mit einem Spaziergang durch die bekannten Dünen von Maspalomas. Es war in ein erfolgreiches Trainingslager und – während ich hier auf dem Rückflug diesen Bericht schreibe, reise ich mit einem guten Gefühl nach Hause. Aber halt! Das Beste kommt zum Schluss:

Das grösste Highlight, Glück im Unglück oder wie man es auch immer nennen will, war auf der Rückreise. Sonntag-Nachmittag war mein Flug nach Zürich geplant. Ich erschien um 11:00 Uhr morgens pünktlich am Flughafen. Doch im Flugzeug sitzend, auf der Startbahn, meldete der Kapitän ein technisches Problem. Warten, warten, warten war angesagt und schliesslich ging es dann wieder zurück ans Gate. Dort ging das Warten weiter, nach mehreren Diskussionen und etwa 10stündigem Rumstehen am Flughafen, wurden wir dann zurück in ein Hotel gebracht. Und was für eines! Ein richtiger Luxuspalast, in dem man sich leicht verirren konnte. Wow – war das eindrücklich! Da kam nach all dem Stress und Ärger wieder Freude auf 😊Mit anderen Schweizern genoss ich dort ein feines Nachtessen. Leider war die Nacht nur kurz, denn es ging um 04:30 Uhr morgens wieder Richtung Flughafen.

By the way – auf meiner Homepage findet ihr unter «Agenda» all meine Renneinsätze der Saison 2018. Tägliche Eindrücke aus meinem Alltag erfährt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

 

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Dezember mit frohen Advents- und Weihnachtsstunden!

 

Manuel

24 10 2017

Es läuft wieder – querbeet und positiv

2017-10-24T20:38:42+00:00

Es läuft wieder – querbeet und positiv

 

Lange Zeit war es ruhig auf meiner Website – sorry. Die zweite Saisonhälfte verbrachte ich mit einer Auszeit. Ein Neuanfang, super erholt und mit viel Motivation schlage ich ein neues Kapitel auf. Ab jetzt schaue ich nur nach vorne. Ein neuer Trainer, der mir sehr viel Mut und Zuversicht gibt, ist an meiner Seite. Tests unterstreichen den Aufwärtstrend. Zudem lernte ich viel Neues, Spannendes kennen, auch über mich selbst als Mensch. Alternativtraining, Fotoshooting, Marathon, Coaching, Toskana, Familie und Freunde bestimmten meinen Tagesablauf. Toll, durfte ich diese Erfahrung machen!

Marathon

Da ich aussergewöhnlich früh mit dem Aufbau für die Saison 2018 startete entschieden wir uns (d.h. mein Trainer Volker Maier und ich) mit viel alternativem Training zu beginnen. Auf meiner Wunschliste stand schon lange ein Lauf, ein Halbmarathon. Der IWB Basel Marathon am 24.09.2017 passte also perfekt in die Planung. Mein Ziel war es, die 21.0975 km unter einem 4min/km-Schnitt zu laufen. Es gelang mir eine Zeit von 1:19:20h, was einem 3:46min/km-Schnitt gleichkommt. Somit habe ich den dritten Platz ‘overall’ erreicht, die Kategorie M20 habe ich gewonnen und mein Ziel deutlich übertroffen.

Fotoshooting

Im September habe ich mit Vanessa Simoncic (www.vanessasimoncic.ch) ein professionelles Fotoshooting erlebt. Es entstanden sehr schöne Bilder, und wir hatten beide einen interessanten Nachmittag. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das ‘Posen’ vor der Kamera viel Spass macht. Mal schauen, was sich da in Zukunft noch so ergibt. Danke Vanessa für dieses Erlebnis – es war toll!

Afeno Quer- und Bike Cup

In unserer Region findet der Afeno Quer- und Bike Cup statt. Dies von September bis Oktober, an sechs aufeinanderfolgenden Wochenenden. Vorab ein Kompliment an die Organisatoren dieses kleinen, aber feinen Cups. Am 30.09.2017 bestritt ich das Rennen in Aarwangen. Das Startprozedere ist nach Handicap, dies hiess für mich als einziger Elite-Fahrer, dass ich mit drei Minuten Rückstand ins Rennen geschickt wurde. In den 40 Minuten-Runden konnte ich nicht ganz alle Fahrer aufholen und belegte den dritten Schlussrang mit ca. 30 Sek. Rückstand. Diese Rennen bieten für mich eine gute Trainingsgelegenheit und bringen mich in einen anderen Fitnessbereich. Am 04.11.2017 nehme ich noch am Finallauf in Pfaffnau teil.

Toskana

Anfangs Oktober weilte ich für zwei Wochen in der Toskana. Ich habe dort bereits an den Grundlagen gearbeitet, also eher längere Radfahrten bei niedriger Intensität. Das Ganze war ergänzt von Krafttraining, Rumpfkräftigung und Lauftrainings. Über zwei Wochen hatte ich herrliches Wetter und zum Teil war es in diesen goldbraunen Herbstwäldern einfach atemberaubend schön. So konnte ich die Toskana von einer anderen Seite kennen lernen. Neben meinen sportlichen Aktivitäten hatte ich eine tolle Zeit mit Verwandten und Freunden. Danke Leute für diese Zeit! J

DXA-Messung

Um festzustellen, wie sich ein Training auf den Körper auswirkt, macht man eine DXA-Messung. Diese gibt genaue Informationen über die Körperzusammensetzung (Verhältnis von Fett und Muskulatur). Damit kann man Trainingsfortschritte exakt verfolgen und eventuell nötige Korrekturen beim Training einleiten. Um den Ist-Zustand zu erfassen, machte ich nach meiner Auszeit Ende August eine erste. Nach der Umstellung folgte eine zweite, am 20.10.17. Diese war sehr erfolgreich. Ich konnte meinen Körperfettanteil von 16.4% auf 11.2% senken. Das heisst, ich verlor 3.5 kg Fett und konnte 2.5 kg magere Muskelmasse aufbauen.

Coaching

Dass ich für Radsportler Trainingspläne erstelle ist nichts Neues. Neu ist aber die Zusammenarbeit mit zwei Kollegen unter dem Label ‘meinTrainingsplan.ch’. Zu dritt wollen wir im Coaching-Business durchstarten. Wir haben sehr viele Ideen für die Zukunft, und das Ganze macht uns riesige Freude. Weiter Infos unter www. Meintrainingsplan.ch oder auf den Sozialen Netzwerken Facebook oder Instagram @meintrainingtraininsplan.ch.

Eines verspreche ich euch: in den kommenden Monaten werde ich aktiver sein auf meiner Website. Im Winter werde ich euch mit interessanten Beiträgen beliefern. Mehr frequentierte Beiträge erhält ihr auf Instagram @manuelfasnacht und der Facebook Fan Page Manuel Fasnacht – Cyclist.

 

Viel geplaudert, viel erfahren und wie läuft es bei euch?

 

Euer, Manuel Fasnacht

Manuel Fasnacht
30 05 2017

Niederlagen steuern Neuanfänge an

2017-05-30T10:15:21+00:00

Weltcup Novemesto und Albstadt

 

 

 

Die Internationale MTB-Saison wurde mit den letzten beiden Weltcup-Rennen in Tschechien und Deutschland eröffnet.

An den Vorbereitungsrennen auf nationaler Ebene hatte ich zum Teil gute Ansätze für erfolgreiche Ergebnisse, wie zum Beispiel die zwei siebten Plätze an den HC Rennen Haiming und Heubach. Komplette Zufriedenheit war jedoch nie da und genau deswegen war ich stets  auf der Suche nach Optimierungen. Einiges habe ich versucht, doch diese Finessen brachten mich kurzfristig nicht weiter. Die Spirale dreht sich, das Selbstvertrauen schwindet.

Mit vielen Fragezeichen, aber trotzdem optimistisch, ging ich die ersten Weltcuprennen an. Ein 31. Rang in Tschechien und ein aufgegebenes Rennen in Deutschland entsprichen nicht meinen Vorstellungen, sprich Erwartungen. Trotz allem muss ich sagen: das Niveau in der Kategorie U23 erhöht sich laufend. Die Leistungsdichte ist enorm!

Wie weiter?

In den letzten Tagen habe ich mit meinem Trainer und dem ganzen Umfeld nach Lösungen gesucht. Ich werde mir eine einwöchige Auszeit gönnen und danach voll motiviert in den Trainingsalltag zurückkehren. Es folgt ein kompletter Neuaufbau. Die CH-Rennen des Profix Swiss Bike Cup und Argovia Cup werde ich als spezifisch harte Trainingseinheiten nutzen. Die Resultate spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Ob ich den Weltcup in Andorra (01.07.2017) bestreiten werde, entscheide ich kurzfristig. Hartes Brot, aber ich stelle mich den Tatsachen!

Ich danke all meinen Freunden und Fans, der Familie, dem Team und Trainer. Sie motivieren mich unermüdlich und glauben an mich – ein gutes Gefühl!

Euer Mänu Manuel Fasnacht