08. – 11.02.18  Mediterranen Epic  – Oropesa  (S2)

 

Letzte Woche nahm ich am 4-Etappen Rennen in Orpesa del mar (Spanien) teil. Es standen vier Renntage von Donnerstag bis Sonntag auf dem Programm. Mein persönliches Ziel dieses Events war, für mich erste harte Rennkilometer zu bestreiten und mich langsam wieder an Belastungen mit Renncharakter zu gewöhnen. Das mit UCI S2 dotierte Rennen war mit einem starken Feld besetzt, über 20 Nationen und internationale Topfahrer aus der Marathon- sowie der Cross Country-Disziplin.

Am ersten Tag starte ich etwas verhalten, konnte aber bald einen guten, schnellen Rhythmus fahren und gegen Ende viele Plätze gut machen. Leider fiel mir in der Schlussabfahrt an einer kritischen Stelle die Kette runter. Das bedeute einen Stopp und somit verpasste ich die Gruppe in der Flachpassage und war auf mich alleine gestellt.

Am zweiten Renntag war ich vom Pech verfolgt mit einem Plattfuss. Da ich diesen nicht selber reparieren konnte war ich gezwungen, mehrere Kilometer zur Techzone zu laufen um dort das Rad zu wechseln. Die Chancen auf eine gute Rangierung im Gesamtklassement war weg, trotzdem liess ich den Kopf nicht hängen und blieb weiter motiviert. Denn ich weiss, das mich allein diese harten vier Tage weiterbringen. Darum gab ich Vollgas bis zum Ende.

Die dritte Etappe verlief ähnlich wie die zweite, einige Male fiel die Kette an kritischen Stellen runter. Am vierten und letzten Tag kam es aber nun doch noch zu einem Happy End. Von Anfang weg fuhr ich aggressiv mit und konnte lange in der grossen Spitzengruppe mithalten. Im langen Hauptaufstieg gelang es mir dann, mit bekannten, starken Fahrern mitzuhalten und die Abfahrten überstand ich ohne „Probleme“. Das Ziel erreichte ich schlussendlich unter den ersten 20. Eine Leistung die mich glücklich machte und zeigt, dass eine solide Basis vorhanden ist, auf welcher sich weiter aufbauen lässt.

Ich bin mir sicher, dass mich diese vier harten Tage im Hinblick auf die Cross Country-Saison sehr gut getan haben und mich ein Stück näher an meine Ziele brachten. Bald reise ich erneut nach Südafrika, um dort nochmals einen guten Trainingsblock zu absolvieren und mich auf die Premiere im Elite Weltcup vorzubereiten. Der Weltcupauftakt findet dann ebenfalls in Südafrika statt, und zwar am 10. März.

Eindrücke aus meinem Alltag erfahrt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

Manuel

 

 

2018-02-12T21:21:54+00:00

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