18. – 21. Januar 2018 Snow Bike Festival – Gstaad (S2)

 

 

Am letzten Wochenende fand in Gstaad das Snow Bike Festival statt. Es war mein erster Wettkampf in diesem Jahr. Warum ich teilnahm? Einerseits die grosse Chance auf UCI-Punkte und andererseits der Anreiz, mal einen alternativen Wettkampf zu bestreiten «out of norm». Denn am Snow Bike Festival wurde auf Schnee gefahren. Wie ich darauf zurechtkomme, war im Vorfeld ungewiss. Mein Training ist auf die Cross-Country-Rennen ausgerichtet und spezielle Vorbereitungen für diesen Wettkampf machte ich keine.

Am Donnerstag fand der Prolog statt – ein Einzelzeitfahren über 8km. Am Nachmittag setzte starker Regen ein. Das bedeutete eine immer matschigere Strecke, welche auch zusehends schlecht befahrbar wurde. Die Sportler mit frühen Startzeiten hatten noch einigermassen Bedingungen. Diejenigen mit einer späten Startzeit mussten viel laufen. Da ich zu diesen gehörte, waren die Voraussetzungen für mich nicht gerade optimal. Deshalb war ich im Prolog mehr mit Laufen als Fahren beschäftigt und dementsprechend auch die Zeit.

Am zweiten Tag dann die erste Etappe. Am höchsten Punkte war ich zwar noch «bei den Leuten» mit dabei, doch in der Abfahrt merkte ich rasch, das Fahren auf Schnee ist nicht so mein Ding. Jede gefühlte 500m stürzte ich oder musste vom Rad, um zu schieben. Die letzten Kilometer waren nicht fahrbar und alles musste gerannt werden. Hatte leider nicht gerade viel mit Mountainbike zu tun…

Zum Glück waren die Bedingungen am Samstag auf der zweiten Etappe besser. Noch ziemlich verkrampft ging ich an den Start, doch konnte ich an diesem Tag einiges fahren, was auch Spass bereitet hat.

Am letzten Tag waren die Wetterbedingungen wieder schlechter und somit wurde die Strecke stark gekürzt und auf Asphalt ausgelegt. Darüber war ich nicht unglücklich, denn ich war froh dieses Rennen hinter mir zu haben.

In der Gesamtwertung belegte ich den 19. Platz, was mir ein paar UCI Punkte gibt. Ich nehme gewisse Erkenntnisse mit aus diesem Event, welche mir helfen werden rechtzeitig in Form zu kommen. Bin froh, dass ich das Rennen ohne Verletzungen überstanden habe. Deshalb: im Grossen und Ganzen war es ein positives Erlebnis!

 

Manuel

 

 

In drei Wochen geht es weiter mit einem Etappenrennen in Spanien, bevor es dann im März mit der Cross-Country-Saison losgeht.

 

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2018-02-12T21:25:36+00:00

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