10. März 2018 UCI MTB World Cup #1 – Stellenbosch (RSA)

 

Die letzten vier Wochen verbrachte ich in Südafrika, in Stellenbosch. Einerseits war ich dort, um vom guten Wetter profitieren zu können und mich andererseits auf den Weltcup-Auftakt vorzubereiten. Dieser fand ebenfalls in Stellenbosch statt. Seit 2011 verreise ich praktisch jedes Jahr hierhin und ich habe mich schon etwas verliebt in dieses Land. Dieser Fleck Erde gefällt mir einfach mega!

Das ist aber nur Nebensache, denn ich möchte euch in diesem Blog berichten, wie mir der Saisonstart gelungen ist. Zuerst ein paar Worte zur Ausgangslage. In diesem Jahr bin ich neu zur Kategorie Elite aufgestiegen. Der Unterschied zur U23 ist, dass das Rennen eine Runde länger dauert und das gesamte Feld nochmals stärker ist. Es ist die Königsklasse im MTB, dem Mountainbike Sport. Hier messe ich mich mit den Weltbesten. Am Start hiess es also erstmals für mich „hinten anstehen“ – mit Startposition 93. Nicht gerade toll, da ein niedriger Startplatz von grossem Vorteil ist. Ein Ziel bezüglich Resultat setzte ich mir keines, da es zu viele Faktoren gab, welche das Resultat beeinflussen können. Ich fokussierte mich mehr auf die persönliche Leistung und wollte mein volles Potential abrufen. Insgeheim hatte ich die TOP 60 im Kopf, denn mit einer Top 60-Platzierung erreicht man das Worldcup Ranking, welches wertvolle Punkte ausschüttet. War mir aber bewusst, dass dies nicht einfach wird.

Nun zum Rennen: Am Start kam ich wie erwartet in den Stau und musste erstmals warten, bis sich das Feld in die Länge zieht. Als ich dann freie Bahn hatte begann ich, meinen Rhythmus zu fahren und konnte Fahrer um Fahrer überholen. Ich fühlte mich stark und hatte eine gute Pace. Auf der Anzeigetafel bei Start/Ziel sah ich, wie sich mein Rang Runde um Runde verbesserte: 81, 75, 68, bis ich zwei Runden vor Schluss endlich in den Top 60 lag. Das Ziel erreichte ich auf Platz 58 – dies hört sich zwar nicht nach einem grossartigen Resultat an. Wenn man das Rennen aber etwas genauer analysiert kann man erkennen, dass dies eine gute Leistung war. Ich persönlich bin sehr happy, einfach auf die Art und Weise wie ich dies zu Stande gebracht habe. Mit diesem Platz wäre ich zugleich bester Schweizer Newcomer bei der Elite.

Nun habe ich eine erste Standortbestimmung. Von da aus bin ich motiviert, um mich weiter nach vorne zu kämpfen. Schritt für Schritt. Es stehen nun einige nationale Rennen an, bevor das nächste Hauptziel der Weltcup in Albstadt sein wird.

Eindrücke aus meinem Alltag erfahrt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

Manuel

 

 

 

 

 

2018-03-14T14:23:40+00:00

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