Training auf Gran Canaria

 

Die letzten zwei Wochen verbrachte ich auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Glücklicherweise wählte ich den Zeitpunkt für dieses Trainingslager optimal, denn genau an meinem Abreisetag, ist in der Schweiz der Winter eingebrochen. Im Süden erwartete mich sonniges Wetter und warme Temperaturen. Eine gute Basis für 14 Tage qualitatives Training.

Es ist zum dritten Mal, dass ich in Gran Canaria meine Saison vorbereite. Auf dieser Insel hat man schon fast eine Garantie für gutes Wetter und – Möglichkeiten an Radstrecken gibt es sehr tolle. Ich trainiere dort jeweils nur mit dem Rennrad an gezielten Inhalten. Es ging also nicht nur darum, einfach Kilometer auf dem Rad abzuspulen, wie es man so aus den klassischen Trainingslager kenn. Das Trainingsprogramm war klar vorgegeben mit Intervallen und diversen Übungen. Seit der Erfindung der Leistungsmesser an Fahrrädern, lassen sich auf diese Weise effektive Trainings gestalten. Daraus analysiert mein Trainer die Fakten und zieht daraus seine Schlüsse. Er erkennt somit Stärken und Schwächen und gestaltet aufgrund der Ergebnisse den weiteren Verlauf der Trainings. Für einen Profisportler heisst es also auch neben dem Training, in engem Kontakt mit dem Trainer zu sein und ständige Optimierungen anzustreben.

Nach den Trainings erholte ich mich gerne am Strand oder mit einem Spaziergang durch die bekannten Dünen von Maspalomas. Es war in ein erfolgreiches Trainingslager und – während ich hier auf dem Rückflug diesen Bericht schreibe, reise ich mit einem guten Gefühl nach Hause. Aber halt! Das Beste kommt zum Schluss:

Das grösste Highlight, Glück im Unglück oder wie man es auch immer nennen will, war auf der Rückreise. Sonntag-Nachmittag war mein Flug nach Zürich geplant. Ich erschien um 11:00 Uhr morgens pünktlich am Flughafen. Doch im Flugzeug sitzend, auf der Startbahn, meldete der Kapitän ein technisches Problem. Warten, warten, warten war angesagt und schliesslich ging es dann wieder zurück ans Gate. Dort ging das Warten weiter, nach mehreren Diskussionen und etwa 10stündigem Rumstehen am Flughafen, wurden wir dann zurück in ein Hotel gebracht. Und was für eines! Ein richtiger Luxuspalast, in dem man sich leicht verirren konnte. Wow – war das eindrücklich! Da kam nach all dem Stress und Ärger wieder Freude auf 😊Mit anderen Schweizern genoss ich dort ein feines Nachtessen. Leider war die Nacht nur kurz, denn es ging um 04:30 Uhr morgens wieder Richtung Flughafen.

By the way – auf meiner Homepage findet ihr unter «Agenda» all meine Renneinsätze der Saison 2018. Tägliche Eindrücke aus meinem Alltag erfährt ihr durch das Folgen auf den Sozialen Medien. Facebook: Manuel Fasnacht – Cyclist und Instagram: manuelfasnacht

 

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Dezember mit frohen Advents- und Weihnachtsstunden!

 

Manuel

2017-12-14T14:36:06+00:00

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